Chronik

Jahr

Beschreibung

1643

wurde erstmalig Blasmusik in Trunstadt urkundlich erwähnt. Somit herrscht in Trunstadt eine über 350 Jahre alte Musiktradition.

 

1970

gründeten der damalige Pfarrer Linnemann und Bürgermeister Schmitt unter Mithilfe von Schulrektor Fischer eine Jugendblaskapelle, bestehend aus 17 Buben und 13 Mädchen.
Unter Dirigent Kaspar Hohner aus Viereth erfolgte der erste Auftritt bereits einige Monate später bei der kirchlichen Feier zum Volkstrauertag.

 

1971

hatte der Verein bereits 35 aktive Musiker.
Werner Jäger - ein Trunstadter „Eigengewächs“ übernahm das Amt des Ausbilders und des Dirigenten, welches er bis 2004 ununterbrochen ausübte. Auch über 2004 hinaus schulte er bis zu seinem Tod unseren Nachwuchs in Theorie.
Zur Unterstützung des Dirigenten wurden die Vorstände Michael Jäger (1971-1975), Josef Jäger (1975-1978), Ernst Wagner (1978 - 2004), Heinz Römmelt (2004 bis 2014) und Michael Zirr (ab 2014) gewählt.

 

1972

erste Teilnahme bei einem Wertungsspiel in Mühlendorf.
Weitere 10 Jungmusiker schlossen sich der Kapelle an.

 

seit 1973

jährliche Veranstaltungen von Bläsertreffen in Trunstadt
- ab 1982 Ausrichten der allseits beliebten "Stückbrunner Kirchweih" - jeweils im Mai.

 

1975

Josef Jäger wird Vorstand. Westlich von Trunstadt wird das erste Waldfest veranstaltet. Jahre später wird dieses Fest zum "Wiesenfest" in der Gerätehalle der Fa. "Hübner u. Rattel" (... bis 1981).

 

1976

Beitritt zum Nordbayerischen Musikbund.
Das erste Waldfest wird ausgerichtet.

 

1978

Bassist Ernst Wagner übernimmt das Amt des "Ersten Vorstandes".
Aus der "Jungendblaskapelle Trunstadt" wird der Name "Trunstadter Blaskapelle".
Das erste Weinfest im Trunstadter Sportheim wird ausgerichtet.

 

1979

Der damalige Vorstand Ernst Wagner wird 2. Kreisvorsitzender des Nordbayrischen Musikbundes.

 

1980

Feier des 10-jährigen Bestehens mit einem Musikfest über vier Tage. Schirmherr war Bundestagsabgeordneter Paul Röhner. Am Festzug und dem Gemeinschaftschor nahmen 22 verschiedene Kapellen teil.

 

1982

Die "Stückbrunner Kirchweih" wurde wieder "ins Leben" gerufen. Die Musiker richten ab diesem Jahr regelmäßig das Fest im Mai aus.
Die Ausbauarbeiten für den neuen Musikraum im Trunstadter Schloss beginnen.

 

1983

wurde der Proberaum im Trunstadter Schloss durch insgesamt 1900 Arbeitsstunden der Mitglieder und beträchtlicher finanzieller Eigenbeteiligung des Vereins hergerichtet und als bleibendes Domizil bezogen.
Diesbezüglich auch unseren besonderer Dank an die Gemeinde Viereth-Trunstadt.
Bis zu diesem Jahr musste in einem Kellerraum des Trunstadter Sportheimes geprobt werden.

 

1985

Bundesbezirksmusikfest in Trunstadt mit 70 teilnehmenden Musikkapellen und erstmaliges Ausrichten von Wertungsspielen mit über 40 Musikvereinen zum 15-jährigen Bestehen des Vereins.

 

1986

wird die Patenschaft für den befreundeten Musikverein Lauter übernommen.

 

1987

Eintrag im Vereinsregister.

 

1988

tatkräftige Unterstützung anlässlich der Feierlichkeiten "1200 Jahre Trunstadt und 750 Jahre Pfarrei Trunstadt".
Gleichzeitig Vorstellung der neu angeschafften original bodenständigen fränkischen Tracht.

 

1989

Änderung des Vereinsnamens in "Fränkische Blaskapelle Trunstadt e.V."
Durch den Einsatz und die Ideen von Dirigent Werner Jäger schlägt die Kapelle eine Musikrichtung ein, die sich besonders bei Festzeltmusik und Stimmungsmusik bis heute bewährt hat. Es wird aber weiterhin Konzertmusik eingeübt.

 

1992

Beim 40-jährigen Jubiläum des NBMB in Bamberg erspielte sich die Kapelle einen "Ersten Rang mit Auszeichnung" in der Mittelstufe.

 

1993

Die Musiker Kerstin Kübrich und Andreas Müller erreichten in der D3-Prüfung GOLD.

 

1994

Trompeter Johannes Wolf bestand ebenfalls die D3-Prüfung.
Beim Wertungsspiel in Stettfeld wurde ein "Erster Rang mit Auszeichnung" erreicht.

 

1995

Ausrichten eines dreitägigen Bundesbezirksmusikfestes mit Wertungsspielen, an dem insgesamt 81 Vereine teilnahmen. Beim Festumzug konnten sich die teilnehmenden Kapellen einer Marschwertung unterziehen.
Die Art der Ausrichtung kam sehr gut an und wird noch heute als Richtschnur vieler Musikfeste genommen. Seit diesem Musikfest, wo auch die technische Anlage auf den neuesten Stand gebracht wurde, änderte sich auch konsequent die Richtung hinsichtlich unseres Musikstils.
Die von Werner Jäger 1989 eingeschlagene Marschrichtung, nicht nur traditionelle Blasmusik zu spielen, wurde weiter verstärkt; jährlich wird das Programm auf aktuelle Hits der deutschen und der internationalen Musik umgestellt bzw. ergänzt.
Dass wir mit dieser Musikrichtung den Geschmack unseres Publikums getroffen haben, zeigen die vielen Auftritte der zurückliegenden Jahre von Mai bis Oktober.
Wegen der Musiktradition seit 1643 wurde am 2. April dem Verein die Pro-Musica-Plakette verliehen. Hierzu gab es im Trunstadter Schloss auch eine Ausstellung über 350 Jahre Blasmusik in Trunstadt.

 

ab 1996

wurde erstmals Ende Juli ein "Schloßkonzert" mit „Weinfest“ abgehalten, bei dem im ersten Teil die konzertante Musikrichtung ihren Schwerpunkt hat und wir anschließend bis weit nach Mitternacht unser aktuelles "Showprogramm" zum Besten geben.
Unter der wunderbaren Kulisse des alten Schlosshofs versammeln sich von Jahr zu Jahr immer mehr Fans, um diesen „Geheimtipp“ unter den jährlichen Veranstaltungen des Landkreises Bamberg mitzuerleben.
Peter Winkler übernimmt die "Manager-Funktion" und koordiniert die Auftrittsanfragen.

 

1997

Die Showeinlagen bei den Zeltauftritten werden professioneller: Kellys, Skifoarn, Macarena-Tänzer - verkleidete Musiker treten bei den einzelnen Stücken in den Vordergrund.

 

1998

Mehrtägiger Auftritt bei einem Schützenfest in Westerstede, Nähe Bremen. Von dort bleibt u.a. ein schweres Gewitter mit extrem großen Hagelkörnern und dem dadurch bedingten Abbruch des Auftrittes an einem Abend in Erinnerung.
In Trunstadt wird am ersten Adventsonntag der Weihnachtsmarkt am und im Schloss eingeführt - die Blaskapelle wirkt mit.

 

1999

Anlässlich der Stückbrunner Kirchweih wird zum ersten Mal der neue Festplatz neben dem Dorfsee genutzt. Ein Tauziehen von Gemeinderäten, Vertretern der Vereine u.a. lockt am Kirchweihmontag nochmals viele Besucher auf den Festplatz.

 

2000

Die Zahl der Auftritte steigt sowohl bei kirchlichen, gemeindlichen Anlässen und in Festzelten. Die Musiker reisen nach Hessen und an die Mosel, um zu musizieren. Um die Verstärkeranlage, die Beleuchtung, Instrumente und sonstiges Zubehör zu diesen zahlreichen und entfernten Veranstaltungen transportieren zu können, wird ein gebrauchter LKW gekauft. Bisher wurde das Equipment mittels zweier Autoanhänger transportiert.

 

2001

Auf Initiative von Ernst Wagner kommen Unterrichtseinheiten der "Musikschule des Landkreises Bamberg" in das Trunstadter Schloss. Seither ist es für Jungmusiker möglich, einen Großteil der in der Blaskapelle benötigter Instrumente direkt in Trunstadt zu erlernen.
In diesem Zuge kommt auch die musikalische Früherziehung in den Kindergarten Trunstadt.

 

2003

Zusammen mit der Stückbrunner Dorfgemeinschaft wird am Festplatz in Stückbrunn ein Toilettenhäuschen gebaut.

 

2004

Ernst Wagner tritt als Erster Vorsitzender aus persönlichen Gründen zurück, unterstützt den Verein jedoch weiterhin durch Arbeitsdienste, Ausschuss-Tätigkeiten usw.
Heinz Römmelt übernimmt das Amt
Mitte der Saison tritt auch Werner Jäger aus gesundheitlichen Gründen als Dirigent zurück. Er leitete seit 1971 die Kapelle und blieb uns als Ausbilder bei "D-Prüfungen" erhalten.
Die Gold-Prüfung (D3) besteht Katrin Rebhan mit dem Saxophon.

 

2006

ist der Trend vieler Vereine und Gruppierungen zu spüren, ihre Feste von externen Management-Firmen organisieren zu lassen. Diese bestellten Veranstalter bringen dabei meist ihre eigens unter Vertrag gestellten professionellen Musikgruppen mit. Blaskapellen werden fast nur noch für Festzüge benötigt. Dieser Trend ist heute noch (leicht abgeschwächt) aktuell - trotzdem sind die Anfragen bei den "Trunstadter Musikanten" nicht eingebrochen. Offensichtlich kommen unsere verschiedenen Musikrichtungen an.
Carina Römmelt besteht in diesem Jahr die Goldprüfung (D3) mit der Klarinette.

 

2008

Da der Schlagzeuger Tobias Jäger zur Bundeswehr geht, muss diese wichtige Funktion schnellstens ersetzt werden. Matthias Hohmann findet sich relativ schnell in der Stimmungsmusik zurecht. Im August besteht auch er die D3-Prüfung.

 

2009

Nach mehreren gescheiterten Versuchen mit Aushilfsdirigenten seit dem Rücktritt von Werner Jäger 2004 übernimmt sein Bruder Gerhard Jäger mit viel Engagement im Herbst die Leitung der Proben. Dieses Amt hat er bis heute inne.

 

2010

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Vereins wurde zum einen am Beginn des Festjahres ein Ehrungsabend abgehalten. Zum Abschluss des Festjahres wurde weiterhin ein Gaudi-Abend unter dem Motto "Musik, Bilder, Show und Akteure der vergangenen 40 Jahre" veranstaltet. Dort wurden viele alte Musikstücke wieder ausgepackt, die besten Showeinlagen nochmals aufgeführt und in weiteren Erinnerungen geschwelgt.
Für beide Veranstaltungen entstaubte eine stattliche Gruppe von 22 ehemaligen Musikern ihre Instrumente und führte unter der Leitung ihres damaligen Dirigenten Werner Jäger ihrerseits einige Musikstücke auf. Dies kam so gut bei Publikum und Musikern an, dass der ein oder andere daraufhin nach längerer Pause wieder "auf den Geschmack gekommen" ist und begonnen hat, aktiv im Verein zu musizieren.
Nina Wohlpart besteht in diesem Jahr das Abzeichen in Gold (D3-Prüfung) auf der Querflöte.

 

2011

Tot unseres Ehrendirigenten Werner Jäger. Durch seine über 30-jährige Dirigententätigkeit, seinen Einsatz und seine Ideen änderte er die musikalische Ausrichtung der Kapelle zu dem, was wir heute sind. Durch diese starke Prägung des Vereins lebt sein Werk weiter.

 

2012

holen sich gleich drei unserer Jungmusiker "Gold". Das goldene Jungmusiker-Leistungsabzeichen ist die höchste Qualifikation, die es im Laienmusizieren gibt.
Immer wieder in der Vereinsgeschichte haben sich einzelne Jungmusiker an den anspruchsvollen D3-Prüfungen in Theorie, Praxis und Gehörbildung mit Erfolg gestellt. Die Tatsache, dass in einem Jahr gleich drei unserer Musiker (Sophia Jäger - Querflöte, Janne Mixa - Trompete, Michael Zirr - Tuba) teilgenommen und bestanden haben, ist einzigartig in der Vereinsgeschichte.

 

2013

Tot unseres Ehrenmitgliedes Ruth Schwarz. Durch ihr besonderes Engagement in diversen Festausschüssen und Veranstaltungen prägte sie viele Abläufe und Arbeitsweisen und trug dadurch maßgeblich am Erfolg bei. Selbst passives Mitglied, brachte sie mit ihren Söhnen zwei Musiker in den Verein. Daher gilt sie heute noch als "Mutter des Vereins".

 

2014

Wechsel in der Vorstandschaft. Heinz Römmelt gibt sein Amt als erster Vorsitzender des Vorstandes an Michael Zirr ab. Mit seinem Alter von 18 Jahren ist er der jüngste Vorstand der Vereinsgeschichte.

 

2015

Anlässlich des Schlosskonzertes mit anschließendem Jubiläumsweinfest der „Fränkischen Blaskapelle Trunstadt e.V.“ wurden die Mitglieder Christine und Heinz Römmelt zu Ehrenmitgliedern des Vereins ernannt.
Heinz Römmelt ist seit dem Jahre 1982 Mitglied des Vereines. Seine Ehefrau Christine Römmelt ist sogar Gründungsmitglied der im Jahre 1970 gegründeten Kapelle. Heinz Römmelt übernahm die Rolle des 1. Vorsitzenden hervorragend und führte den Verein 10 Jahre mit vollem Engagement und Leidenschaft. Seine Frau Christine unterstützte ihren Mann während seiner Amtszeit und fungierte als Noten- und Kleiderwart. Christine und Heinz Römmelt organisierten Feste wie die Stückbrunner Kerwa und das Weinfest in Trunstadt. Ebenfalls übernahmen beide federführend die Planungen für die alljährliche Musikerweihnachtsfeier. Sie arbeiteten die Programme für die alljährlichen Musikerausflüge aus und repräsentierten den Verein nach innen und außen. Das Ehepaar Römmelt hat für die Probleme seiner Mitglieder stets ein offenes Ohr und ist für alle Beteiligten guter Ansprechpartner. Dank der Unterstützung der Ausschussmitglieder und des damaligen 2. Vorsitzenden Peter Winkler ebneten alle Beteiligten den Weg für den aktuellen Erfolg der Trunstadter Musikanten, welche über die Landkreisgrenzen bekannt und beliebt sind. In großer Dankbarkeit erkennen wir das Engagement von Christine und Heinz Römmelt an und freuen uns auf viele weitere Jahre des aktiven Musizierens. Die „Fränkische Blaskapelle Trunstadt e.V.“ ist stolz auf die gemeisterten Herausforderungen und bedankt sich für die langjährige Treue zum Verein.

Als Highlight des Jubiläumsweinfestes wurde die Wahl einer Weinkönigin ins Programm aufgenommen. Alexandra Rauscher konnte sich in diversen Herausforderungen gegen die anderen 3 Kontrahentinnen durchsetzen und die Jubiläumsschärpe ihr Eigen nennen.

 

 

2016

Der Kopf des Vereins wird neu formiert. Nach über 30-jähriger einwandfreier Tätigkeit gibt Georg Zweier sein Amt als Kassier an Sophia Jäger und Anna Kneuer ab. Beide unterstützen sich bei der Ausübung des aufwändigen Amtes. Auch Heidi Rottmann legt ihr Amt nach langjährigem Engagement als Schriftführerin des Vereins nieder - Anna Zweier übernimmt die Verantwortung des Schriftführers. Als 2. Vorsitzender wird Philip Wohlpart gewählt und schließt die Lücke in der Vorstandschaft, da Anna Kneuer sich fortan um das Amt des Kassiers kümmern wird. Die junge Vorstandschaft setzt sich das großes Ziel, die schleppende Nachwuchswerbung wieder anzukurbeln. Die "Fränkische Blaskapelle Trunstadt e.V." bedankt sich für das jahrzehntelange tatkräftige und makellose Engagement von Heidi Rottmann und Georg Zweier.

 

 

2017 Für die kommenden Abendauftritte erhalten die Männer neue Trachtenschuhe, Socken und blau-karierte Hemden, um das Bühnenbild zu modernisieren und aufzulockern. Konzertante, kirchliche und gemeindliche Auftritte werden weiterhin in der originalen fränkischen Tracht gespielt.

Buchungskontakt

Trunstadter Musikanten

Cent-Hoheneich-Str. 20

96191 Trunstadt

09503/4416
(Peter Winkler)

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